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Klima/Reisezeit
Kenya hat unterschiedliche Klimazonen. Durch die gewaltigen Höhenunterschiede - von der Meeresküste bis zu den über 5000m hohen Bergen - weichen Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den verschiedenen Landesteilen sehr voneinander ab. Die Küstenregion hat ein subtropisches Klima mit Tagestemperaturen von 22°-35°C und einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit, während im Hochland ein trockenes und kühleres Klima herrscht. Die Wüstenregionen im Norden sind ein sehr trockenes und heißes Gebiet mit starken tageszeitlichen Temperaturschwankungen.
Es gibt zwei Regenzeiten: die “große  Regenzeit”, von April bis Juli und die “kleine Regenzeit” von Oktober bis Ende November. Sogar im regenreichsten Monat Mai gibt es durchschnittlich noch 6 Sonnenstunden am Tag.
Die Monate Juni, Juli und August sind die kühleren, Januar und Februar die wärmeren Monate. Klimabestimmend sind die Monsun- oder Passatwinde.
Die unterschiedlichen Klimazonen erlauben es, das ganze Jahr über nach Kenya zu reisen. Die besten Reisemonate sind von Dezember bis März und Juli bis September
.

Einreisebestimmungen/Visa
Für deutsche Staatsangehörige besteht Visapflicht. Ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass und ein Rück- oder Weiterreiseticket sind vorzulegen. Visa können problemlos bei Einreise über alle offiziellen Grenzstationen, z.B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, erteilt werden;
Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils ist ausreichend. Das Einreisedokument muss mindestens 6 Monate gültig sein.

Hier ist der Visa-Antrag (Quelle: Visa-Express) als PDF-Datei in deutsch hinterlegt.
Einfach ausdrucken, ausfüllen, in den Reisepaß legen und es kann los gehen.
 

Ab dem 01.01.2011 gelten neue Konsulatsgebühren:

Jeweils am Flughafen zu entrichten:

Einmalige Einreise       40,00 €
Mehrmalige Einreise    80,00 €
Transitvisum                 15,00 €

Auch Kinder brauchen ein Visum.


Währung/Devisen
Währungseinheit ist der kenyatische Schilling, Kenya Shillingi, abgekürzt KSH.
          1 EURO entspricht ca. 109 KSH (Stand: Mai 2013)
Kenyatische Schillinge dürfen nicht ein- und ausgeführt werden. Kleinere Beträge die man für Drinks oder einen Imbiss im Flughafengebäude benötigt, sind erlaubt.
Die meisten Hotels akzeptieren Kreditkarten wie: MasterCard, Visa Card, American Express, Diners Club.


Gesundheitsvorsorge
Eine Gelbfieber-Impfung ist nicht mehr vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.
Wichtig ist in jedem Fall die Malariaprophylaxe. Malaria gehört zu den größten Gesundheitsrisiken Kenyas. Sie wird durch die Stiche der Anopheles-Mücke übertragen. Bis heute gibt es keinen wirksamen Impfstoff gegen Malaria. Malaria ist eine schwere Fieberkrankheit, und es gibt Formen mit tödlichem Ausgang. Wichtig ist in jedem Fall die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung. Auch die Einnahme eines Prophylaxemittels bietet keinen absoluten Schutz. Empfehlenswert ist, sich zusätzlich mit Mückenschutzmittel einzureiben und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

 

Praktische Tipps

Apotheken
In den Städten und touristischen Zentren gibt es gut sortierte Apotheken (englisch: pharmacy, swahili: duka la dawa).
Es ist unbedingt auf das Verfallsdatum der Medikamente zu achten!
Die wichtigsten Begriffe: Durchfall - kuhara, Fieber - homa, Infektion - ambukizo, Magen - tumbo, Sonnenbrand - kuchomba na jua.
Wer jedoch ein bestimmtes Medikament benötigt, sollte es von zuhause mitbringen.
Der internationale Krankenschein wird in Kenia nicht anerkannt. Die Rechnungen müssen bar bezahlt werden und sind nach Rückkehr bei der zuständigen Auslandskrankenversicherung einzureichen.


Fotografieren
Das Fotografieren des Staatspräsidenten und seiner Residenz, die Landesfahne, Militär, Polizei, Gefängnisse, Rathäuser, Häfen (auch der alte Dhowhafen in Mombasa), Flughäfen und Bahnhöfe ist nicht gestattet.
Fotografieren sie nie Menschen ohne ihre Einwilligung. Die Leute, besonders mit ihren traditionellen Trachten, wissen, dass sie beliebte Foto-Objekte sind und verlangen dementsprechende Bezahlung. Handeln sie freundlich mit ihnen über den Preis eines Fotos.
Filme sind in Kenya fast immer zu erhalten, aber sie sind dort durchweg ausgesprochen teuer. Es ist empfehlenswert, sich bereits zuhause mit dem nötigen Material ausreichend einzudecken.


Geschäftszeiten
Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind von Stadt zu Stadt verschieden. Die meisten öffnen aber um 8.00 oder 8.30 Uhr. Mittagspause ist zwischen 12.30 und 14.00 Uhr, sie schließen um 16.30 oder 17.00 Uhr, in großen Einkaufszentren sogar erst um 20.30 Uhr.

Sicherheit
Es gibt viele Gerüchte über angebliche Gefahren in Afrika, doch es ist nicht gefährlicher als anderswo. Mit etwas gesunder Vorsicht und Vorsorge sollte Ihnen nichts passieren. Bleiben Sie nachts immer auf gut beleuchteten Hauptstraßen, verbergen Sie Ihre Wertgegenstände. Deponieren Sie diese in den Hotelsafe.

Telekommunikation
Kenya ist an das internationale Telefonnetz angeschlossen. Die Vorwahl für Kenya ist 00254, die Vorwahl für Nairobi 002542 und für Mombasa 0025411.
Ferngespräche gehen über Satellit, die Verbindung ist meistens gut.
Ein Drei-Minuten-Gespräch ist in den Telefonbüros außerhalb der Hotels viel preiswerter.
Die preisgünstigste Variante für Kontakte nach Deutschland sind die Versendung von SMS. 


Trinkgeld
In den meisten Restaurants ist die Bedienung schon im Preis inbegriffen. In den anderen sind 10% Trinkgeld eine gute Richtlinie. Gepäckträgern sollten Sie nicht mehr als 10-20 KSH geben. Für das Zimmerpersonal 100-200 KSH pro Woche, für Safarifahrer 300 KSH pro Person und Tag. Maßstab ist hierbei natürlich die Zufriedenheit über den Service. Geschenke wie Kleidung, Schuhe oder Kosmetika sind immer willkommen.

Zoll
Persönliches Eigentum, Fotoapparate und Filme können zollfrei eingeführt werden. Erlaubt ist mit Angabe beim Zoll die Einfuhr von 200 Zigaretten, 50 Zigarren, einem Liter Alkohol und 250ml Parfüm. Radios, Videokameras etc. können zollfrei eingeführt werden, wenn sie bei der Einreise im Pass eingetragen und wieder ausgeführt werden.

Kleidung
An der Küste ist es immer warm genug um leichte Bekleidung und Badesachen zu tragen. Nur am Abend kommt gelegentlich ein frischer Wind auf.
In den Hotels sind kurze Hosen bei Herren zum Abendessen nicht gern gesehen.
Bitte kleiden Sie sich außerhalb der Hotelanlagen nicht zu freizügig, “oben ohne” und Nacktbaden sind in Kenya/Tanzania gesetzlich verboten.
Auf Safari benötigen Sie eine Jacke oder einen Pullover, da es bei den früh-morgentlichen Pirschfahrten und abends auf den Terrassen der Lodges recht kühl sein kann.


Kriminalität
Es ist nur soviel Geld mitzuführen, wie unbedingt benötigt wird. Schmuck und Wertsachen sind in den Hotelsafes zu hinterlassen. Auf Handtaschen und Kameras ist besonders zu achten. Um im Falle eines Diebstahls Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen, wird ein Polizeiprotokoll benötigt.

Elektrizität

Das Stromnetz in allen größeren Städten entspricht der britischen Norm, d.h. 220-240V. Die kleineren Hotels haben Generatoren. Für deutsche Geräte wird ein Adapter benötigt.

Uhrzeit
Die Zeitdifferenz zwischen Mitteleurope und Ostafrika beträgt im Winter zwei Stunden (MEZ + 2 Stunden) und im Sommer eine Stunde.

Mietwagen/Promillegrenze
Generell ist vom Selbstfahren abzuraten, da zum einen links gefahren wird und zum anderen die Verkehrsregeln recht individuell ausgelegt werden.
Alkohol am Steuer ist nicht erlaubt (0,0 Promille).


Malaria
Malaria wird von Plasmodia Parasiten verursacht und von den Stichen bestimmter Mückenarten von Mensch zu Mensch weitergegeben. Diese Mücken stechen nur abends, es ist also wichtig, sich durch Moskitonetze, Mittel wie Autan und dem Tragen von langen Hosen und langärmeligen Hemden vor Stichen zu schützen.
Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen.
Sollte nach der Rückkehr Fieber auftreten, ist der Arzt von der Fernreise in Kenntnis zu setzen. Malaria hat eine Inkubationszeit von ca. 14 Tagen.


Sonne
Die Sonneneinstrahlung am Äquator ist sehr intensiv. Es wird empfohlen, vor allem in den ersten Urlaubstagen den Schatten aufzusuchen, die Mittagssonne zu meiden und immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu benutzen.

Souvenirs
Der Handel, die Ausfuhr aus Kenya und die Einfuhr in Europa von Elfenbein, Tiertrophäen, Fellen, Muscheln und Korallen ist strengstens verboten.
Beim Souvenirkauf besteht dennoch eine reichliche Auswahl, z.B. Holzschnitzereien der Akamba, Masken, Specksteinarbeiten, Batiken, Flechtarbeiten und Masaispeere sowie Perlenschmuck.
Es lohnt sich, Preis und Qualitätsniveau verschiedener Händler zu vergleichen. Auf keinen Fall darf das Handeln vergessen werden.