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NAIROBI
Nicht einmal 100 Jahre hat es gedauert, bis aus einem einsamen Eisenbahnstützpunkt in der absoluten Wildnis Ostafrikas die moderne Millionenstadt Nairobi wurde. Der Name Nairobi leitet sich vom Masai-Wort EnkareNyarobe, “süßes Wasser”, ab. Seit seiner Gründung hat das 1645 m hoch gelegene Nairobi eine rasante Entwicklung hinter sich. Vom kleinen Pionierstädtchen wuchs es zu einer Metropole, die sich von den Großstädten Europas oder Amerikas kaum unterscheidet - mit allen Vor- und Nachteilen. Moderne Hotels und Geschäftshochhäuser prägen ebenso das Stadtbild wie die vornehmen Villenvororte oder die Slums am Stadtrand. Eine Besonderheit allerdings macht Nairobi unvergleichlich: nur wenige Kilometer vor der Stadtgrenze ziehen wie vor Jahrhunderten Giraffenherden über die Steppe, lauern Löwen auf ihre Beute und grasen Zebras in unberührter Wildnis. Nairobi, die größte Stadt Ostafrikas, mit über drei Millionen Einwohnern, ist nicht nur das führende Industrie- und Handelszentrum Kenyas, sondern hat als Kongressstadt und Sitz verschiedener UNO-Büros auch auf internationaler Ebene große Bedeutung. Nairobi hat über 3 Mio. Einwohner. 1907 wurde die Stadt Landeshauptstadt und ist es bis heute. Die moderne Metropole hat mit der großen Verkehrsdichte und der unzureichenden Infrastruktur zu kämpfen. Das Leben blüht Tag und Nacht. Durch die Landflucht wächst die Einwohnerzahl täglich und damit auch die allgemeine Armut. ies macht Nairobi zu einer der afrikanischen Städte, mit der höchsten Kriminalitätsrate, besonders im Dunkeln sollte man sich nicht ohne ortskundige Begleitung durch die Stadt bewegen. Nicht ohne Grund wird die Stadt im Volksmund auch “Nairobbery”genannt. Das Informationszentrum für Touristen liegt in der Moi Avenue auf der Höhe des Hilton Hotels. Der 120 qkm große Nationalpark von Nairobi liegt nur einen Katzensprung von den Toren der Hauptstadt entfernt. Neben einer Vielfalt von Wildtieren kann man hier vier Vertretern der Big Five - der “Großen Fünf” - begegnen, nämlich Löwen, Nashörnern, Büffeln und Leoparden. Allein der Elefant fehlt, denn ein so verhältnismäßig kleiner Park könnte seine zerstörerischen Lebensgewohnheiten nur sehr schwer verkraften. Auf der Nord-, Ost- und Westseite ist der Park mit einer 36 km langen Umzäunung eingefasst; die offene Südseite führt in die Kitengela Conservation Area, die von großen Herden von Zebras, Weißbart-Gnus und Antilopen auf ihren jährlichen Herdenwanderungen durchstreift wird. Von den vier Vertretern der Großen Fünf, die hier im Nationalpark leben, sind vor allem die schwarzen Nashörner eine Besonderheit. Die seltenen Tiere, die man in anderen kenianischen Wildparks so gut wie nie zu Gesicht bekommt, wurden in freier Wildbahn eingefangen und hierher umgesiedelt, wo sie - unter Aufsicht von Wildpflegern und vor Wilderern geschützt - in Ruhe leben und sich vermehren können. Die Kaffernbüffel bevorzugen die Randgebiete des westlichen Waldbezirks. Dagegen kann man die ebenfalls in den Wäldern heimischen Leoparden ab und zu auch in den Bäumen und Klippen der Flussschluchten sehen. Die offene Savanne ist das Jagdrevier der Löwen, für die die Herden der hier grasenden Tiere immer reiche Beute bedeuten. Die Savanne ist auch das bevorzugte Terrain einer anderen Raubkatze: des Geparden, der mit seiner phänomenalen Sprint-Geschwindigkeit sogar die flinke Thomson-Gazelle überwältigen kann. Mit ein wenig Geduld kann man auf einer Safari auch die scheue Serval-Katze, den Wüstenluchs oder die Afrikanische Wildkatze zu Gesicht bekommen. Die auffällige Masai-Giraffe knabbert mit leidenschaftlichem Heisshunger an den Blättern von Büschen und Bäumen. Im Nairobi-Nationalpark wurden etwa 500 Vogelarten gezählt. Der größte Vogel des Parks ist der Strauß. Auch der schlanke, graue Sekretärsvogel mit seinen langen, manchmal abstehenden dunklen Federn am Hinterkopf stakt häufig über die Savanne und hält nach einem Imbiss Ausschau. Den tiefsten Eindruck hinterlassen jedoch die Greifvögel. Der Anblick der weiten, flachen Steppe, über der hoch oben am Himmel die Geier kreisen, gehört zu den klassischen Szenerien Afrikas.
Sehenswürdigkeiten
Kenyatta-International-Conference-Center ist ein guter Ausgangspunkt für eine Stadtrundfahrt durch das Zentrum der Stadt
Gerichtshof: Neoklassizistisches, ältestes Regierungsgebäude der Stadt
Markt: Nähe der Banda-Street, pittoresker Markt mit farbenprächtigen Blumen und Obstständen
Uhuru Park: Stadtpark mit künstlich angelegten Teichen auf dem die Einheimischen gerne am Sonntag Rudern gehen
Eisenbahnmuseum: Nähe Hauptbahnhof, neben historischen Fotografien wird die meisterzählte Legende aus den Tagen des Eisenbahnbaus dokumentiert: Die menschenfressenden Löwen von Tsavo
Restaurants
Tate Room: Erster Stock des Stanley Hotels, exklusivstes Restaurant Nairobis
Le Chateau: Dachrestaurant des Hotels Interconti
The Horseman: Stadtteil Karen, Restaurant im alt-englischen Stil
The Camivore: Langata Road, Wildspezialitäten “all you can eat”
Tamarind: Harambee Evenue, bestes und teuerstes Fischrestaurant in Nairobi mit eigener Forellenzucht
Bars
Lord - Delamere - Bar: Norfolk Hotel, welches zu den besten Hotels des Landes gehört, beliebte Bar, gemischtes Publikum
JKA Resort Club: Mombasa Road, mit eigener Hausband
Discos und Clubs
New Florida, Visions, Hollywood: sind alles beliebte und bekannte Nachtclubs im Zentrum der Stadt
Bubbels: Beim internationalen Casino
Einkaufen / Souvenirs
African Heritage Gallery: Kenyatta Avenue, afrikanisches Kunsthandwerk
Shopping auf europäischem Standard ist nur in Nairobis Zentrum möglich!
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