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MOMBASA

Ein Juwel an der ostafrikanischen Küste ist die Hafenstadt Mombasa, die auf einer Koralleninsel erbaut wurde. Sie ist Kenyas älteste Stadt, und ihre Geschichte reicht über 2000 Jahre zurück.
Bis 1896 konnte man Mombasa nur per Schiff erreichen, was mit dem Bau der Eisenbahn geändert wurde.
Scheinbar problemlos vereint das heutige Mombasa Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Moderne: Neben einer mittelalterlichen Altstadt mit Dhau-Hafen erheben sich modernste Hochhausviertel ; einträchtig reihen sich Kirchen aus der Missionszeit der Europäer an Moscheen oderTempel verschiedener indischer Religionen.
Bis zur Jahrhundertwende bewohnten fast ausschließlich Araber, Inder und Suaheli die Küstenstadt. Erst im Laufe dieses Jahrhunderts siedelten sich auch Afrikaner und Europäer in Mombasa an. Nach der Unabhängigkeit 1963 ließen sich zahlreiche Geschäftsleute in Mombasa nieder, die die Stadt zu dem machten, was sie heute ist: ein Banken-, Handels- und Touristenzentrum.
Diese lebhafte Siedlungsgeschichte hat Mombasa zum Schmelztiegel verschiedener Kulturen werden lassen. Und so bestimmen heute afrikanische, asiatische, arabische und europäische Elemente das Bild dieser Stadt, die mit etwa 750.000 Einwohnern nach Nairobi die zweitgrößte Stadt Kenyas ist.
Die meisten Besucher Mombasas wohnen nicht in der Stadt selbst, sondern in einem der zahlreichen Strandhotels der Nord- und Südküste. Insgesamt erstreckt sich Kenyas Küstenlinie über 480 km von Somalia im Norden bis nach Tanzania an der Südgrenze. Der weiße palmengesäumte Strand, der fast auf der ganzen Länge von einem Korallenriff geschützt ist, zieht Urlauber aus aller Welt an. Das vorgelagerte Riff, das sich in einer Distanz von etwa einem Kilometer hinzieht, bietet nur wenige Durchfahrten wie bei Mombasa. Doch seine natürlichen Becken bilden eine Kette blauer Lagunen entlang der Küste, in denen man vollkommen sicher schwimmen und tauchen kann. Die Küstenvegetation ist üppig: Palmen und Oleander gedeihen ebenso wie Frangipani- und Mangobäume. Mitten in diesem blühenden Paradies liegen die meisten Hotel- und Bungalowanlagen.

Die Südküste Kenyas besteht aus einer Länge von 60 km aus einer fast ununterbrochenen Kette breiter silberner Strände. Kokospalmhaine wechseln mit hübschen Dörfern, und den teilweise direkt am Strand liegenden Hotels. An der Südküste konzentrieren sich die meisten Hotels und touristischen Einrichtungen am Diana Beach, ca. 40 km von Mombasa entfernt. Südlich der Palmenplantage erstreckt sich bis zur Mündungdes Mwachema-Flusses ein blendend weißer Strand: der Tiwi Beach.

Die Inselstadt Mombasa teilt die kenyatische Küste entlang des Indischen Ozeans in die Süd- und in die Nordküste. Die Nordküste zieht sich von Mombasa über die Küstenorte Kilifi und Malindi bis zur Inselgruppe des Lamu-Archipels und endet mit dem Dorf Shakani an der Grenze nach Somalia.
Wichtigstes Touristenzentrum der Küste nach Mombasa ist Malindi. Seine Existenz ist erst seit dem 13. Jh. nachweisbar, wie arabische Berichte und Keramikfunde belegen.
An der äußersten Nordküste Kenyas liegt der Archipel Lamu. Die Inselgruppe, bestehend aus Lamu, Pate, Manda und einigen kleineren Inseln, verdankt ihre Besonderheit nicht zuletzt ihrer exponierten Lage, die bisher auch die großen Touristenströme von dieser Ecke Kenias ferngehalten hat. Bis heute ist die Insel Lamu ein lebendiges Stück altes Arabien im schwarzen Afrika. Die Insel und die gleichnamige Stadt sind nur auf dem Seeweg zu erreichen. In Lamu wohnen neben den 15.000 Einwohnern etwa 6500 Esel, die jedes Transportproblem lösen. Die Verbindung zu den anderen Inseln wird mit Segelbooten aufrechterhalten.
Das Hinterland an Kenyas Nordküste ist bisher kaum erschlossen und außerdem seit dem Bürgerkrieg in Somalia auch nicht mehr sicher. Erst 1976 wurden nahe der somalischen Grenze die Wildparks Boni und Dodori Nationalreserve geschaffen. Sie sollen den zahlreichen Elefantenherden und den Topi-Antilopen Schutz bieten. Die Tierbeobachtung wird allerdings durch die dichte Vegetation erschwert und die wenigen Pisten sind unwegsam.

Sehenswürdigkeiten

Fort Jesus und die umliegenden Gassen, Holzschnitzerdorf, Markthalle und Mamba Village.

Restaurants

Fishermans Cafe:
Diana Beach, gehobene italienische Küche und bekannt für Langusten, direkt am Gala Beach gelegen

Ali Baba:
Diani Beach, elegantes Höhlenrestaurant mit Blick auf den Sternenhimmel

Tamarind:
bekanntestes und teuerstes Fisch- und Delikatessen-Restaurant, mit Blick auf Mombasa, im Stadtteil Nyali gelegen

Fort Jesus:
Licht- und Tonshow mit 5-Gänge-Menü im Wahrzeichen von Mombasa

Shenai:
Mombasa Zentrum, Nähe Moi Avenue, alt eingesessenes indisches Restaurant. Achtung: Kein Alkoholausschank!

La Veranda:
Nyali, beim Supermarkt Nakumat, top Steinofen Pizza

Kenia Marineland:
paradiesisch schön am Mtwapa Creek gelegen, Fischerrestaurant mit internationalen Flair und “gefährlicher Bar”....

Bars und Clubs

Shakatak:
Diani Beach, Open Air Club bis früh in den Morgen....

Just Drinks:
Nähe Tamarind Restaurant gelegen, kleine Kneipe, große Getränkeauswahl mit top-Tagesgerichten.

Pirates:
Am Pirates Beach, Open Air Club, Bar, Restaurant. Beliebt auch bei Einheimischen am Wochenende

Mamba Village:
Gegenüber Nyali Golf Club, Bar, Restaurant, beliebt auch bei Einheimischen am Wochenende

Tembo:
Discobar mit Rotlichtambiente

Einkaufen / Souvenirs

Holzschnitzerdorf Akamba:
afrikanische Holzschnitzereien, günstige Festpreise

Obst- und Gemüsemarkt:
Zentrum, alte Markthalle im Kolomialstil gebaut, Nähe Moi Avenue. Achtung: feilschen!

Kitenge:
bunte Wickeltücher gibt es an jeder Ecke zu kaufen.