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FLORA & FAUNA
Die Hauptattraktion Kenyas sind die faszinierende Natur und die einmalige Tierwelt, die man in dieser Artenvielfalt kaum irgendwo sonst findet. In den verschiedenen Vegetationsformen - von offener Savanne über trockene Wüste bis zu fruchtbaren Ebenen und Seelandschaften - finden Tiere und Pflanzen die unterschiedlichsten Lebensräume. Weite Sandstrände mit Kokospalmen, Flussmündungen, Mangrovensümpfe und Korallenbänke prägen die rund 480 km lange Küstenlinie am Indischen Ozean. Ein fruchtbarer grüner Streifen mit ausreichend Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit lässt Orangen, Limonen, Mangos und tropische Blumen gedeihen und beherbergt unzählige Vogel- und Insektenarten. Das Meer und das der Küste vorgelagerte Riff sind Lebensraum für Fische und Korallen. Kurz hinter der Küste geht das satte Grün in trockenen Busch und Savanne über. Von den Trockensavannen steigt das Land in Richtung Nordwesten an bis hinzu den schneebedeckten Gipfeln des Mount Kenya (5199 m), der Aberdares und des Kilimanjaro (5895 m), dessen Gipfel bereits in Tanzania liegen. An den Hängen wechseln in den unterschiedlichen Höhen immergrüne Regenwälder mit Hochmooren und Geröllhalden.
Die wichtigsten Tierarten
Büffel - ist weit verbreitet in Savannen und Wäldern. Dikdik - die kleinste Antilopenart bevorzugt dichtes Buschland. Elefant - lebt in Wäldern oder Savannen und ist das größte Landsäugetier. Elenantilope - das gesellige Tier mit den schraubenartigen Hörnern, ist in der Savanne weit verbreitet. Flamingo - ist in großen Kolonien in der Seenkette des Rift Valley zu sehen. Flusspferd oder Nilpferd - ist in allen Flüssen und Seen zu finden, die im Grasland liegen. Gepard - der schnellste Läufer unter den Säugetieren (80km/h) ist in offener Steppe & Savanne zu finden. Gerenuk - wegen der weißen Hälse auch Giraffengazelle ganannt, ist im trockenen Busch verbreitet. Giraffe - grast am liebsten in Savannen und lichten Waldungen mit Akazienbäumen. Gnu - ist in der Savanne verbreitet, lebt in Herden, bei ihren Wanderungen im Masai Mara zu sehen. Grant-Gazelle - ist im Grasland ebenso wie im offenen Busch zu finden. Thomson-Gazelle - hat schwarze Streifen an der Flanke, ist etwas kleiner wie Grant-Gazelle. Hyäne - kommt fast überall vor. Impala - ist weitverbreitet in der Akaziensavanne & im Busch,die Antilope kann bis zu 10m weit springen. Kongoni oder Coke’s Kuhantilope - lebt in der Savanne südlich des Tana River im offenen Grasland. Krokodil - ist in den meisten Flüssen Kenias zuhause. Die gefährlichen Tiere werden bis zu 6 m lang. Kudu - lebt in dichten Waldungen und Buschwerk, meidet offene Landschaft und ist nur schwer zu sehen. Leopard - lebt in jeder Art von Gelände, besonders gern in Wäldern, Dickicht und Felsenhöhlen. Löwe - weitverbreitet in der Savanne, im Busch und in lichten Wäldern, in Gruppen lebendes Katzentier. Nashorn - hält sich in Savanne, Moor und Wäldern auf, am stärksten bedrohte Tierart Afrikas. Es gibt zwei Arten: Das Schwarze oder Spitzmaulnashorn und das Weiße oder Breitmaulnashorn, das in Kenya nur noch im Meru-Nationalpark lebt. Oryx - auch als Spießbock bekannt, bevorzugt trockenes Buschland. Pavian - in großen Familienverbänden in Galeriewäldern und Lavafeldern lebend, äusserst aggressiv. Sekretärsvogel - kommt in der Savanne vor, an abstehenden Federn am Hinterkopf zu erkennen. Strauß - ist in der Savanne und im Grasland zu finden, kann nicht fliegen, ist aber bis zu 70km/h schnell. Topi oder Leierantilope - lebt in der offenen Savanne Südwestkenyas. Warzenschwein - lebt am liebsten in der Savanne in Wassernähe in kleinen Familienverbänden. Wasserbock - die Antilopenart bevorzugt lichte Wälder & steiniges Hügelland in der Nähe des Wassers. Zebra - ist weit verbreitet in offener Steppe und Graslandschaft.
EIN PARADIES - WIE LANGE NOCH? -
“Wir werden nicht mehr dieselben sein, wenn wir es zulassen, daß die letzten noch in freier Wildbahn lebenden Tiere aussterben und nur noch ein paar Exemplare in Zoos zu bestaunen sind, wenn wir uns der Möglichkeit berauben, uns als Teil der Erde, Umwelt, Natur und als Brüder der Tiere zu verstehen, um in ihr den uns zukommenden Platz einzunehmen. Wir brauchen dieses wilde Land, selbst wenn wir nichts anderes täten, als dorthin zu fahren und es anzuschauen, da es dazu dient, uns von unserer gesunden Daseinsberechtigung als Kreatur, als Teil der Hoffnung der Welt zu überzeugen.”
So treffend beschreibt Professor Wallace Stignor von der Stanford University die Bedeutung, die der Erhaltung den in freier Wildbahn lebenden Tieren zukommt.
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